Zum Inhalt springen
Furat Transport & Logistics – Zuverlässig. Schnell. Sicher.

Ratgeber

Umzugscheckliste: 8 Wochen bis zum Umzugstag

Was wann erledigt sein muss – von der Kündigung über die Halteverbotszone bis zur Schlüsselübergabe. Woche für Woche, ohne Ballast.

Planung7 Minuten Lesezeit

Acht Wochen vorher: Kündigung, Termin, Puffer

Am Anfang steht nicht der Umzugstermin, sondern die Frage, wann die alte Wohnung frei sein muss. Für Mieterinnen und Mieter gilt in aller Regel eine Kündigungsfrist von drei Monaten: Die Kündigung muss spätestens am dritten Werktag eines Monats beim Vermieter eingehen, dann endet das Mietverhältnis zum Ablauf des übernächsten Monats. Kündigen Sie schriftlich und lassen Sie sich den Eingang bestätigen – eine E-Mail genügt formal nicht.

Legen Sie den Umzugstag nie auf denselben Tag wie die Wohnungsübergabe. Wer am Vormittag auszieht und am Nachmittag übergibt, hat keine Reserve für die Endreinigung, für ausgebesserte Bohrlöcher oder für eine Küchenmontage, die länger dauert als geplant. Zwei bis drei Tage, in denen alter und neuer Mietvertrag parallel laufen, sind die günstigste Absicherung überhaupt.

  • Kündigung schriftlich, unterschrieben, mit Empfangsnachweis
  • Übergabetermin der alten Wohnung schriftlich vereinbaren
  • Urlaub für den Umzugstag und den Tag danach beantragen
  • Zum Monatsende und an Freitagen sind Umzugsunternehmen ausgelastet – und teurer

Sechs Wochen vorher: Angebote einholen

Holen Sie zwei bis drei Angebote ein und lassen Sie jedem eine Besichtigung vorausgehen. Ein Preis, den jemand am Telefon nennt, ohne Ihre Wohnung gesehen zu haben, ist eine Schätzung – und Schätzungen werden am Umzugstag nach oben korrigiert. Die Besichtigung dauert je nach Wohnungsgröße etwa zwanzig bis dreißig Minuten und findet auf Wunsch auch per Video statt.

Vergleichbar sind Angebote nur, wenn sie denselben Leistungsumfang beschreiben. Prüfen Sie deshalb bei jedem Angebot dieselben Punkte: geschätztes Volumen in Kubikmetern, Etagen und Aufzugssituation an beiden Adressen, Tragestrecke vom Fahrzeug zur Wohnungstür, Demontage und Montage, Verpackungsmaterial, Halteverbotszone. Fehlt einer dieser Punkte, fehlt er später auch in der Leistung, nicht nur im Preis.

Vier Wochen vorher: Verträge und Ummeldungen

Jetzt geht es um alles, was Vorlaufzeit hat. Der Internetanschluss ist der Klassiker: Je nach Anbieter und Haus vergehen zwischen Auftrag und Freischaltung mehrere Wochen, bei einem Technikertermin auch länger. Melden Sie den Umzug beim bestehenden Anbieter, statt einen neuen Vertrag abzuschließen – das geht meist schneller und erspart Ihnen zwei parallel laufende Verträge.

Den Nachsendeauftrag der Deutschen Post sollten Sie ebenfalls vorab einrichten: Bis zur Aktivierung vergehen einige Werktage. Er ersetzt die Ummeldung nicht, verhindert aber, dass Kündigungsbestätigungen und Rechnungen im alten Briefkasten landen.

  • Strom und Gas ummelden oder neuen Anbieter beauftragen
  • Internet und Telefon: Umzug melden, Technikertermin sichern
  • Nachsendeauftrag der Deutschen Post einrichten
  • Hausratversicherung informieren – während des Umzugs sind meist beide Wohnungen abgedeckt
  • Rundfunkbeitrag, Bank, Versicherungen, Arbeitgeber, Vereine
  • Kita und Schule über den Wechsel informieren

Drei Wochen vorher: Halteverbot, Aufzug, Ausmisten

Die Halteverbotszone braucht in Berlin erfahrungsgemäß rund zehn bis vierzehn Tage Vorlauf, und zwar an beiden Adressen. Wer das vergisst, zahlt später mit Zeit: Jeder zusätzliche Meter Tragestrecke kostet Arbeitsminuten, und Arbeitsminuten sind der größte Posten in jeder Umzugsrechnung. Wir übernehmen den Antrag auf Wunsch für Sie.

Gleichzeitig lohnt sich der Blick ins neue Haus: Gibt es einen Lastenaufzug, muss er reserviert werden – häufig über die Hausverwaltung und oft nur zu bestimmten Zeiten. Außerdem ist jetzt der beste Zeitpunkt zum Ausmisten. Alles, was Sie verkaufen, verschenken oder entsorgen, muss später nicht getragen, transportiert und wieder hochgetragen werden. Sperrmülltermine der BSR sind zum Monatsende schnell vergeben – kümmern Sie sich früh darum.

Zwei Wochen vorher: Packen beginnen

Packen Sie in der Reihenfolge, in der Sie die Dinge am wenigsten brauchen: Keller, Dachboden, Bücher, Dekoration, Winterkleidung im Sommer. Küche, Bad und Kleiderschrank kommen zuletzt. Wer umgekehrt anfängt, packt Kartons wieder aus – und das ist genau die Art Arbeit, die niemand einplant.

Beschriften Sie jeden Karton auf zwei Seiten und auf dem Deckel – und zwar mit dem Zielraum in der neuen Wohnung, nicht mit dem Herkunftsraum. „Küche“ hilft dem Team am Umzugstag, „Abstellkammer alt“ hilft niemandem. Eine kurze Notiz zum Inhalt spart Ihnen beim Auspacken Stunden.

Die letzte Woche

Der Kühlschrank braucht mindestens 24 Stunden zum Abtauen, die Waschmaschine ihre Transportsicherung – ohne diese Schrauben kann die Trommelaufhängung auf der Fahrt Schaden nehmen. Suchen Sie beides rechtzeitig heraus. Stellen Sie außerdem eine Werkzeugkiste und einen Karton für die erste Nacht zusammen: Bettwäsche, Handtücher, Duschzeug, Ladekabel, Kaffee, Toilettenpapier und Medikamente.

Zwei bis drei Tage vor dem Termin sollten die Halteverbotsschilder stehen. Fotografieren Sie sie mit sichtbarem Datum und notieren Sie die Kennzeichen der Fahrzeuge, die bereits dort parken. Diese Dokumentation ist die Grundlage dafür, dass ein Fahrzeug am Umzugstag umgesetzt werden darf.

Am Umzugstag

Führen Sie das Team zu Beginn einmal durch die Wohnung und sagen Sie, was empfindlich ist und was nicht mitkommt. Halten Sie die Schlüssel für Aufzug, Keller und Hoftor bereit und kleben Sie in der neuen Wohnung Zettel an die Türen: Küche, Kind, Schlafen, Arbeiten. Das klingt banal und spart am Ende eine Stunde Rückfragen.

Bevor Sie die alte Wohnung schließen: Zählerstände von Strom, Gas und Wasser mit Zählernummer notieren und fotografieren, Keller, Briefkasten, Fensterbänke und Balkon kontrollieren, alle Schlüssel zählen – auch die selbst nachgemachten. Erst dann ist der Tag vorbei.

Zurück zur Ratgeber-Übersicht

Nächster Schritt

Lieber direkt fragen statt weiterlesen?

Rufen Sie uns an oder schildern Sie Ihr Vorhaben online. Sie erhalten ein Angebot mit Festpreis – ohne versteckte Zuschläge.

WhatsApp0157 77 77 75 64Angebot anfordern